Alles Gute zum 5. Geburtstag, Registrar Trek!

pic by OpenClipart-Vectors via pixabay (CC0)„Nach fünf Jahren kann man ein Projekt als erwachsen geworden betrachten.“ Das waren mehr oder weniger die Worte, die der Moderator auf der Dokumentationstagung des Deutschen Museumsbundes wählte, als ich einen Vortrag über unser Projekt hielt. In vielerlei Hinsicht denke ich, dass das richtig ist. Aber auf der anderen Seite möchte ich mit Tom Waits (oder den Ramones, falls Sie diese Version bevorzugen) singen: „I don’t wanna grow up!“ („Ich möchte nicht erwachsen werden!“). Ich hoffe, dass wir nie die Neugier verlieren, um neue Dinge auszuprobieren und dabei zu lernen und ich hoffe auch, dass wir niemals so ernsthaft werden, dass kein Platz mehr für einen guten Lacher selbst in unseren seriösesten Artikeln ist.

Dieses Jahr haben wir eine ganze Bandbreite von sehr aktuellen Aspekten abgedeckt, vom schnellen Eingreif-Sammeln zum Katalogisieren einer Smartphone-App. Generell haben wir unseren Einzugsbereich vom klassischen Sammlungsmanagement auf weitere Aspekte der Museumsdokumentation ausgedehnt. Das ist eine gute Sache, denn Dokumentation ist die Grundlage von allem, was wir tun. Trotzdem möchte ich das Blog natürlich ausgewogen halten, deshalb plane ich eine Serie zum Thema „Werkzeuge des Registrars“ ins Leben zu rufen, in der von Lieblinsgwerkzeugen und Lieblingssspielzeugen die Rede sein wird. Sie sind alle herzlich eingeladen, dazu Texte, Bilder und Gedanken beizutragen.

Als Projekt hoffen wir, dass wir dieses Jahr neue Übersetzer gewinnen können. Viele, die vor fünf Jahren mit uns angefangen haben, haben nun so herausfordernde Tätigkeiten angenommen, dass sie nichts mehr beitragen können. Das ist nicht weiter verwunderlich, denn Menschen, die bereit sind, sich ehrenamtlich in einem Projekt über ihre Arbeit zu engangieren, zeigen genau die Einstellung und Einsatzbereitschaft, die von Museen gesucht wird. Also hoffe ich, dass wir neue Freiwillige finden, die die fehlenden Übersetzungen im Blog ergänzen.

Und natürlich hoffe ich auch, dass viele die Zeit finden werden, sich hinzusetzen und die Geschichte oder den Artikel über den Aspekt unserer Arbeit zu schreiben, über den sie schon immer schreiben wollten. Wie immer, schicken Sie ihn an story@museumsprojekte.de

Lasse Sie uns nun ins Neue Jahr 2018 starten und möge es ein Gutes sein!

Angela

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