RICHTIG GEFÄLSCHT – Ein glückliches Neues Jahr für die Trekker!

Matthew C. Leininger

Matthew C. Leininger

Liebe Mit-Trekker, es ist eine Weile her, dass ich mich gemeldet habe und ich so wollte ich mir jetzt die Zeit nehmen, Ihnen allen ein gutes Neues Jahr zu wünschen.

Ich habe Angelas inspirierende Mail erhalten, die sich auf unseren vierten Geburtstag bezieht und als Mitgründer fand ich es angebracht, zurück zu schauen. Ich werde meine Beiträge weiterhin RICHTIG GEFÄLSCHT nennen, wie ich es immer getan habe. Wie Sie wissen arbeite ich nun schon einige Zeit außerhalb des Museumsbereichs und manchmal überlege ich, welche neuen Aufgaben, Richtlinien oder Protokolle haben in den letzten fünf Jahren das Leben für den Registrar geändert? Wenn ich ins Museum zurück käme, könnte ich den Faden wieder aufnehmen, wo ich ihn 2011 im Cincinnati Museum habe liegen lassen müssen? Oder wäre ich ein Grünschnabel im Hinblick auf die Aufgaben eines Registrars und müsste alles von neuem lernen?

Ich muss wirklich sagen, dass ich eine enge Beziehung zur Kunst und zur Museumswelt habe und sie sehr liebe. Ich werde auch meine Fähigkeiten und Erfahrungen in irgendeiner Weise für die Kunst einsetzten, aber bis heute habe ich nicht das Bedürfnis auf diesem Gebiet zu arbeiten. Auch nach dieser langen Zeit hege ich keinen Groll oder verletzte Gefühle. Es ist schwer, einer Sache auf den Grund zu kommen, wenn man in einem anderen Beruf ganztags arbeitet. Ich bin jetzt seit 4 Jahren bei Amazon Fulfillment (ausgelagerter Onlineversand kleinerer Produzenten), steige dort in der Hierarchie auf und wachse mit der Gesellschaft.

Ich denke immer wieder an die Zeit, als ich ein junger, ehrgeiziger Registrar war und überzeugt davon, dass das mein Leben wäre. Aber die Zeiten ändern sich und man muss die Herausforderungen annehmen. Man muss die Situation selbst in die Hand nehmen und beherzt weitermachen. Ich persönlich danke allen, die in den Silen der Museen arbeiten. Nicht den Direktoren, Beiräten und Spendern, sondern den Registraren, Präparatoren, Kuratoren, Sicherheitsleuten etc. die dafür sorgen, dass die Museen gedeihen und dass das Publikum Vertrauen haben kann.

Mein Wunsch für Sie ist, dass Sie Kurs halten, dass Sie ihre Situation selbst in die Hand nehmen können und sich selbst und ihren Überzeugungen treu bleiben, gleich ob Sie mit ihrer Arbeit einverstanden sind oder nicht. Erlauben Sie sich, nicht einverstanden zu sein und haben Sie dann das Rückgrat, das als Verpflichtung an zu sehen. Nur dann werden Sie weiterwachsen und besondere Leistungen erreichen. Möge das Jahr 2017 Ihnen Erfolg bringen und Fortschritte nach Rückschlägen.

Bis bald!
Matt

Übertragung aus dem Englischen ins Deutsche von Brigitte Herrbach-Schmidt.

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This post is also available in: Englisch

2 Kommentare

  1. Leininger sagt:

    Chuckles of laughter Beau. The Sleuth.

  2. Beau sagt:

    I recently watched the documentary Art and Craft which led me here. I read Mr. Leiniger’s posts and to be frank, I found him to come off as rather full of himself as he was in the documentary. In his posts he repeatedly refers to himself in first person and seems to portray himself as a man who cured cancer instead of finding a forger.
    He talks about his life as a Registrar as if he was the most important person at the museum yet now years later he drops out to work in an Amazon warehouse? He wants us to see him as a big star in the Museum world yet he is very unwelcome back in the world. He claims he doesn’t want to get back into the Art World but clearly he is saying that to protect his own ego. If Mr. LEiniger did this amazing feat as a registrar by discovering Landis, why hasn’t he had numerous job offers, or even one job offer as a registrar? Why was he shut out of the Art world when he brags about himself being one of the best registrars in the world since others never caught Landis before him? Could it be that Mr. leiniger’s own words in blogs and in interviews made him equally unlked in his field as well as people who read his blog and watched him in the doc? Humility, compassion and self grandiosity are clearly three traits Mr. leiniger doesn’t possess. Perhaps if he did people would want him to work in their museums. I wouldn’t donate a painting I owned to a museum if I had to interact with LEiniger and I believe that is why he isn’t working in his field. Cultivating relationships with collectors to benefit the museum is vital in his field yet I haven’t found one friend I have asked who would want to deal with him ever. We will gladly find another museum to donate to just so we wouldn’t have to listen to LEiniger brag about himself one more time. I have had the misfortune of hearing him speak a few times and would like that time spent with him, back. Concenus says I’m not the only person who feels this strongly.

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