Archiv für Geschichten

Die Schuhe der Registrare – weitere Gedanken zu professionellem Schuhwerk

Working as a registrar might require unexpected skills: Like being all dressed up for the big opening and still be able to deliver a cart of desperately needed tools to the mount-maker.

Ein Registrar braucht unter Umständen ganz unerwartete Fähigkeiten: in Schale geworfen für die große Ausstellungseröffnung dennoch einen Werkzeugwagen zu den verzweifelt wartenden Kollegen bringen, die noch aufbauen.
Herzlichen Dank an Lisa Kay Adam für das Foto.

Drei Dinge ereigneten sich in den letzten vier Wochen:

  1. Ich bezog ein neues Büro und trennte mich bei der Gelegenheit von meinem allerersten Paar Sicherheitsschuhe.
  2. Meine augenblicklichen Sommer-Sicherheitssandalen starben den unerfreulichen Tod, der alle meine Sicherheitsschuhe erwartet.
  3. Ich las den Artikel zu angemessenem Schuhwerk bei Konferenzen von Janice noch einmal.

Das inspirierte mich, einen Artikel über die Arbeitsschuhe eines Registrars zu schreiben. Es ist das gleiche Problem wie bei den Schuhen für eine Konferenz – nur schlimmer. Als Registrar in einem kleinen Museum muss man in einem Augenblick ganz oben auf der Leiter stehen, um eine Glühbirne zu wechseln, im nächsten Augenblick eine Studentengruppe führen und wieder im nächsten Moment dem Präsidenten der Universität die Hand schütteln.
Als Registrar in einem großen Museum geht es einem nicht wirklich besser. Man muss viele Kilometer durch die langen Gänge laufen, auch hier Leitern ersteigen und wenn man sich im öffentlichen Bereich bewegt sollte man halbwegs präsentabel aussehen.

Jede Aufgabe erfordert eine andere Kleidung und es ist sehr wahrscheinlich, dass man verschiedene Kombinationen im Spint aufbewahrt. Begleitet werden sie von einer Armee von unterschiedlichen Arbeitsschuhen, von den Gummistiefeln für den Wassereinbruch im Keller in jedem Frühjahr bis zu den Stöckelschuhen, die zum Abendkleid für Festlichkeiten passen. Das Waffenlager der männlichen Kollegen mag im Umfang etwas kleiner sein, aber ich kenne keinen Kollegen, der mit nur einem Paar Schuhe auskäme.

There are some advantages of being a collections manager at a science and technology museum.

Sammlungsverwalter in einem Technikmuseum zu sein hat auch seine Vorteile.

Als Sammlungsverwalter in einem Technikmuseum, zu dessen Aufgaben es gehört, die Geschichte der Arbeitsbedingungen zu dokumentieren, geht es mir ein klein wenig besser. Ich beschloss vor langer Zeit, dass ich ein lebendes Beispiel für Arbeitsvorschriften bin, und deshalb trage ich in der Regel Arbeitskleidung, ganz gleich was ansteht (mit einigen wenigen Ausnahmen wie Ausstellungseröffnungen und Vorträge). Allerdings hat das eine Kehrseite:

Da ich meine Sicherheitsschuhe bei der Arbeit eigentlich immer trage, dauert es in der Regel nur ein bis eineinhalb Jahre, bis sie den Geist aufgeben. Das ist ein Problem, denn es ist unglaublich schwer Sicherheitsschuhe in Größe 37 (U.S. Größe 6 ½) zu finden. Meine allerersten Sicherheitsschuhe – die ich gerade aussortiert habe und die nun einer Prüfung unterzogen werden, ob sie in unsere Sammlung von Arbeitskleidung aufgenommen werden können – hatten nur Größe 36 (5 ½), da ich einfach keine Sicherheitsschuhe in meiner Größe auf dem Markt finden konnte. Zwei Jahre lang habe ich in zu kleinen Schuhen gearbeitet. Es waren, nach Aussage einer Freundin „die niedlichsten, kleinen Sicherheitsschuhe, die ich je gesehen habe“. Deshalb: sobald ein Paar anfängt zu schwächeln suche ich verzweifelt nach neuen Schuhen in meiner Größe. Ein anstrengendes Rennen gegen die Zeit.

Diesmal jedoch bleib ich davon verschont: Meine Nichte hat genau die gleiche Schuhgröße wie ich und sie gab mir die Sicherheitsschuhe, die sie für ihre Ferienarbeit bekommen hatte. Da sie letztes Jahr ihr Studium als Grundschullehrerin abgeschlossen hat braucht sie sie nicht mehr.

Bleiben Sie mit beiden Beinen fest auf dem Boden!
Angela

Zu Ihrer Erheiterung: eine Galerie von Schuhen, die in den Sielen starben:

light summer safety shoe
Leichte Sommer-Sicherheitssandalen, 2015 erworben. Die Naht, die Leder und Sohle verbindet öffnetet sich und das Leder riss – die Belastung war an dieser Stelle wohl zu groß, da ich oft auf meinen Zehen stehe. Um es noch schlimmer zu machen: ich brauche oft das Feingefühl der Zehen um am Gabelstapler genau richtig Gas zu geben, wenn ich eine fragile Last bewege. Ein älteres Paar von kräftigeren Sicherheitsschuhen verabschiedete sich auf genau die gleiche Weise, ich glaube das war 2007/2008.

sole of a safety boot
Gewöhnlich enden meine Sicherheitsschuhe aber, weil die Sohle so dünn wird, dass sie Löcher bekommt. Wenn man in einer Wasserpfütze steht macht sich das bemerkbar. Und bei trockenem Wetter realisiert man auf einmal, dass man jeden Stein spürt, als ob man barfuß laufen würde.

hiking boot without sole
Hier kam das Ende auf die spektakulärste Art und Weise. Es waren wunderbare Wanderschuhe, die ich gerne trug, wenn es keine zu gefährlichen Arbeiten gab, die unbedingt Sicherheitsschuhe erforderten. Ich trug sie besonders gerne bei einfacheren Arbeiten, wenn ich viel laufen musste. 2011, mitten in Einrichtungsarbeiten zu einer Ausstellung, fielen plötzlich Teile der Sohle ab.

Teilen Sie Bilder Ihrer Arbeitsschuhe mit uns, und schicken Sie sie zusammen mit der dazugehörigen Geschichte an story@museumsprojekte.de!

Übertragung aus dem Englischen ins Deutsche von Brigitte Herrbach-Schmidt.

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Der klitzekleine Klima-Ingenieur

Unsere museumspädagogische Abteilung thematisiert in diesem Sommer Wetter und Klima und fragte deshalb, ob wir vielleicht einen Logger für sie erübrigen könnten? Klar doch!

Und wir könnten sogar einen ganz besonderen bauen, der außerdem noch den Luftdruck misst! Wer würde nicht gerne lernen, wie man mit einem Blick auf das Barometer das Wetter vorhersagen kann? Aber halt, braucht es dann nicht auch auch einen Ingenieur, der den Logger beaufsichtigt, wenn der arbeitet?

Hier ist er:

plastic spider on data logger

Und der klitzekleine Sensor-Ingenieur hält eine Menge Augen auf…

Übertragung aus dem Englischen ins Deutsche von Brigitte Herrbach-Schmidt.

Dieser Text ist auch auf italienisch erhältlich, übersetzt von Silvia Telmon.

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Nur eine der kleinen, versteckten, großen Gefahren

Letzte Woche wurden unsere Elektrogeräte überprüft.

One of the power cables taken out of service due to the check...

Eines der Verlängerungskabel, die aufgrund der Überprüfung außer Dienst gestellt wurden…

Das passiert regelmäßig, da die Sicherheitsvorschriften in Deutschland erfordern, dass mit allen Geräten sicher gearbeitet werden kann.

...it soldered itself to a three way adapter, the connection was nearly inseparable.

…es hatte sich mit dem angeschlossenen Dreifachstecker fest verschweißt, die Verbindung war beinahe unlösbar.


Das ist eine gute Sache, denn Sie wollen sicherlich nicht von einem defekten Gerät getötet werden, noch möchten Sie, dass ihr Depot wegen einem fehlerhaften Netzgerät abbrennt. Wenn so eine Überprüfung in ihrem Land also nicht Vorschrift ist, sollten Sie ihre Geräte vielleicht trotzdem überprüfen lassen…

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Ziemlich unbeeindruckend – Der Monat eines Registrars

Ich kam einen Monat lang nicht dazu, für diesen Blog zu schreiben, hauptsächlich, weil ich einen Online-Kurs zum Thema Managing Previously Unmanaged Collections für MuseumStudy.com gegeben habe, der einfach die Zeit aufgefressen hat, die ich bereit bin für Museumsthemen außerhalb der Arbeitszeit einzusetzen. Jetzt habe ich einen Blick zurück auf das geworfen, was ich im letzten Monat getan habe.

Zunächst fand ich es enttäuschend. Ich habe nicht die Welt gerettet. Ich habe nicht die große Ausstellungseröffnung gerettet. Ich habe nicht diesen einen, wichtigen Vertrag ausgehandelt. Verdammt, ich hatte nicht mal diese eine geniale Idee, die mehr Platz geschaffen hat als erwartet.

Statt dessen war es ganz normale Arbeitsroutine. Aber dann dachte ich mir, vielleicht ist ja gerade das einen Beitrag wert. Denn in gewisser Weise ist es diese Arbeitsroutine, die den Grundstein dafür legt, dass andere fantastische Dinge tun können. Also, fangen wir an:

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Radios und andere Unterhaltungselektronik, ausgewählt um umzuziehen.


Wir führen unsere gerade neu angeschaffte Sammlung von Radio- und Übertragungstechnik zusammen mit den Stücken dieses Themas, die wir bereits haben. Das heißt, dass wir auswählen, was an einen neuen Lagerplatz kommt und was bleibt wo es ist.

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Umzugskartons, aufgefaltet, beschriftet und bereit gepackt zu werden.


Die Auswahl wird gepackt, korrekt beschriftet und die Objekte und Kartons werden in der Datenbank nachverfolgt. Anmerkung: die „richtige Arbeit“ machen zwei Volontäre. Ich bin nur die Datenbank- und Logistikberaterin, stelle das Packmaterial zur Verfügung und fahre den Gabelstapler.

Boxes packed, ready for transport.

Kartons gepackt, bereit zum Abtransport.

Ich werde oft belächelt oder sogar angegangen, weil ich darauf bestehe, dass jede Bewegung eines Objektes dokumentiert wird, auch wenn es „nur“ aus einem Depot in ein anderes oder ins Museum ist. Aber genau diesen Monat ist es passiert, dass ich zufällig ein Objekt gefunden habe, das schon geraume Zeit vermisst wurde und von dem man vermutete, dass es eventuell gestohlen worden ist. Es hat seinen Karton nie verlassen. Wenn der Standort des Kartons korrekt verfolgt worden wäre, hätte niemand seine Zeit damit verschwenden müssen, das Objekt zu suchen. Es scheint, dass nie jemand die 30 Sekunden Zeit hat, einen Standortwechsel zu notieren, aber immer genügend Zeit, stundenlang etwas zu suchen.

Radios still to be processed.

Radios, die noch bearbeitet werden müssen.

Es erscheint unsinnig, alle Radios an einem Ort zusammen zu führen. Wozu ist schließlich eine Datenbank da? Aber sie an einem Ort beieinander zu haben hat viele Vorteile: gleiche Objektarten haben gleiche Lagerungsbedürfnisse und sind von den gleichen Schädlingen bedroht. Einige Radios sind doppelt und sie an einem Ort zusammen zu haben wird uns dabei helfen, zu entscheiden, ob wir wirklich einen zweiten oder dritten brauchen, oder ob wir einfach nur das beste Exemplar behalten. Und schließlich ist es auch viel einfacher, Ausleihen und Ausstellungen zu diesem Thema vorzubereiten, wenn wir dazu nicht an unterschiedliche Standorte gehen müssen.

Several small bike related labels and pins.

Mehrere kleine Plaketten und Anstecknadeln mit Fahrradbezug.


Unsere Fahrrad-Ausstellung ist eröffnet und macht sich gut, aber es gibt einige Objekte, die in der Vorauswahl waren und es nicht in die Endauswahl geschafft haben. Während ich die an ihren ursprünglichen Standort zurück räume überprüfe ich auch ihre Einträge in der Datenbank und ergänze die fehlenden Angaben. Maße, Beschreibungen, Zustand,… einige schicke ich auch zum Fotografieren, damit sie sozusagen ihr Passfoto bekommen. Wenn man Ausstellungen vorbereitet, ist nie genügend Zeit das zu tun. Das macht man nur mit den Dingen, die dann wirklich ausgestellt werden. Indem ich das jetzt mache, haben zukünftige Ausstellungsmacher bessere Daten zur Verfügung und mehr Zeit für andere Aufgaben.

Assmann psychrometer on a tripod.

Assmann-Psychrometer auf Stativ.


Ich habe unsere Datenlogger mit dem Assmann-Psychrometer überprüft und dann kalibriert.
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Ich habe die Verlässlichkeit unserer Sensoren auch mit zwei verschiedenen Salzlösungen überprüft. So wissen wir nun, dass unsere Klimawerte im Moment verlässlich sind. Wir werden sie in sechs Monaten wieder überprüfen.

Roll of polyethylene tube for packing maps.

Rolle mit Polyethylen-Schlauch zum Verpacken der Wandtafeln.


Zusammen mit der zuständigen Referentin habe ich etwa 200 gerollte Wandtafeln verpackt. Sie haben mir immer Kopfzerbrechen bereitet, weil ich keine gute Lagerungslösung gefunden habe. Dann hatte die Referentin eine größere Sammlung Karten übernommen, zusammen mit einem Gestell zur Wandmontage, das dafür gebaut wurde, sie zu hängen. Weil dieses Gestell mehr Platz bietet, als Karten übernommen wurden, können wir nun alle unsere Wandtafeln hängend lagern.

A pallet of bagged maps.

Palette mit verpackten Wandtafeln..


Das heißt aber auch, dass wir sie Eintüten und an denjenigen, die keine Haken haben, noch eine Hängevorrichtung anbringen müssen. Weil sie hoch über dem Boden hängen schaffen wir da wo sie ursprünglich gelagert waren mehr Platz, was großartig ist. Aber ich kann den Erfolg nicht für mich beanspruchen, da es die Idee der Referentin war.

Empty shelves, ready to be filled again.

Leere Regale, bereit neu befüllt zu werden.


So ist dieser Monat ins Land gegangen. Natürlich gab es noch viel mehr Dinge zu tun, alle an sich unbeeindruckend, aber im größeren Zusammenhang wichtig.

Also, wenn Sie mit ihren eigenen unbeeindruckenden Aufgaben kämpfen, vergessen Sie nie, dass Sie vielleicht nicht gerade die Welt retten, aber große Verbesserungen herbeiführen, auf die Art und Weise, wie man einen Elefanten isst: Häppchenweise.

Weiter so!

Angela

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O du fröhliche, o du selige, Arbeit bringende Weihnachtszeit…

via pixabay, OpenClipart-Vectors

via pixabay, OpenClipart-Vectors

Der Advent ist vermutlich in allen Bereichen eine stressige Zeit – ganz im Gegensatz zu dem, was er eigentlich sein sollte. Und manchmal hört man von Kollegen aus anderen Bereichen der Museumsarbeit: „Naja, ihr Registrare habt’s ja gut. Die Ausstellungseröffnung war im November und ihr müsst ja kein Weihnachtsprogramm vorbereiten und durchziehen…“ Tja, wenn es denn so wäre…

Oh (weia) Tannenbaum

Weihnachtsdekoration ist schön. Allerdings bietet sie auch reichlich Konfliktpotential. Denn natürlich darf Weihnachtsdeko den Objekten nicht gefährlich werden. Frisch geschlagene Tannen aus dem Wald können allerlei Ungeziefer beherbergen, Glitter hat die Tendenz sich überall abzusetzen, besonders da, wo man es nicht möchte, und wenn man das ganze Jahr streng darauf achtet, mit welchen Materialien in der Nähe von Objekten hantiert wird, dann steht man Kunstschnee aus der Sprühdose automatisch sehr kritisch gegenüber… Man kann erahnen, dass der Registrar sich bei der Vorbereitung einer Weihnachtsfeier für die Gönner des Museums nicht gerade beliebt macht.

Morgen, Kinder, wird’s was geben

Just zur Weihnachtszeit fällt vielen Leuten ein, dass ja die Steuererklärung für dieses Jahr bald gemacht werden muss. Wenn man eine Steuerermäßigung haben möchte, dann muss die Spendenbescheinigung noch in diesem Jahr ausgestellt sein. Und so fällt just im Dezember vielen Leuten ein, dass sie dem Museum ja eigentlich noch etwas gutes tun wollten. Der Dachboden oder Omas Wandschrank bietet eine Fülle an sammlungswürdigen Objekten – so denkt der noble Spender. Der Registrar hat alle Hände voll zu tun die Angebote zu prüfen, Transporte zu organisieren und Spendenbescheinigungen auf den Weg zu bringen.

Es kommt ein Schiff geladen…

Gerade auf längere Zeit angelegte Leihen haben als Endtermin gerne den 31.12. Nun wird niemand an Silvester arbeiten, also muss vorher geklärt werden, ob das Objekt noch länger ausgeliehen werden soll, oder ob es zurück kommt. Wenn es zurück kommt, dann natürlich ebenfalls im Dezember. Wenn es weiter ausgeliehen werden soll, muss der Leihvertrag verlängert werden. So oder so Arbeit für den Registrar.

Macht hoch die Tür, die Tor macht weit

Mit den letzten beiden Punkten hängt zusammen, dass gerade in der Vorweihnachtszeit viel transportiert wird. Nun ist dummerweise auf der Nordhalbkugel um die Weihnachtszeit Winter. Schnee, Frost, Wind, abgestorbene Blätter… alles Dinge, die eigentlich dafür sprechen, Türen und Tore geschlossen zu halten. Nur ist das dummerweise eben nicht immer möglich. Also ist der Registrar damit beschäftigt, den Wetterbericht im Auge zu behalten, um günstige Tage für Transporte auszuwählen. Außerdem bewacht er Türen und Tore mit Argusaugen, damit die nie länger geöffnet bleiben, als unbedingt notwendig – und geht damit seinen Kolleginnen und Kollegen, die Weihnachtsdekoration und Bestuhlung für die Weihnachtsfeier transportieren gewaltig auf die Nerven.

Am Weihnachtsbaume die Lichtlein brennen…

Zur Weihnachtszeit macht man es sich gerne gemütlich, trinkt Tee und isst Weihnachtsgebäck. Und damit es auch wirklich heimelig wird, zündet man noch ein paar Kerzen an – und hat Ärger mit dem Registrar am Hals, der darin eine Feuergefahr sieht. Nicht zu Unrecht, denn Statistiken zeigen, dass in der Advents- und Weihnachtszeit die Zahl der Feuerschäden um 40% ansteigt (in Deutschland, Quelle). Praxistipp: LEDs statt echter Kerzen einsetzen und die Nerven des Registrars mit Weihnachtsgebäck beruhigen.

In diesem Sinne wünsche ich allen Kolleginnen und Kollegen trotz der vielen Arbeit eine schöne Vorweihnachtszeit!

Angela

Dieser Beitrag ist auch auf Italienisch erhältlich, übersetzt von Marzia Loddo.

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Schuhe einpacken für eine Konferenz und andere tiefschürfende Gedanken zu Schuhen im Beruf

Von Janice Klein, Vorsitzende der Museums Association of Arizona, 8.6.2016, ursprünglich auf dem AASLH Blog veröffentlicht

Ich habe gerade fünf Tage in Washington D. C. bei der Jahrestagung der American Alliance of Museums (AAM) verbracht und sicher hätte es viel Dinge gegeben, die ich hätte tun sollen, um mich auf all die Informationen und bevorstehenden zahlreichen sozialen Kontakte vorzubereiten. Aber ich stellte fest, dass die Schuhe meine ganze Aufmerksamkeit forderten.

Es ist schon etwas Eigenes um Frauenschuhe und Konferenzen. Normale bürotaugliche Alltagsschuhe kann man nicht zwei Tage hintereinander anziehen, denn sie sind nicht für das viele Herumlaufen und Herumstehen gemacht, das auf einen zukommt. Wenn man also zu einer zweitägigen Konferenz fährt braucht es zwei Paar unterschiedlicher Alltagsschuhe. Außerdem braucht man ein paar bequeme Schuhe zum Reisen und Herumlaufen und wenn es eine Abendveranstaltung gibt möchte man auch noch ein Paar eleganter Schuhe dabei haben. Wir sind jetzt schon bei vier Paar Schuhen für zwei Tage. Blöd, nicht wahr?

shoes7Um ehrlich zu sein, es gibt bequeme bürotaugliche Schuhe für Damen, aber sie können verboten teuer sein und offen gestanden, sie neigen dazu nicht dazu modisch zu sein. Und natürlich kann man auch bequeme Schuhe tragen, aber gleich welche Farbe sie haben, sie sehen immer nach bequemen Schuhen aus.
Zunehmend sind auch flache Schuhe in einer Vielzahl von Stilen und Farben zu haben, und in der Regel eignen sie sich besser für das Herumlaufen auf der Konferenz. Aber wenn man, wie ich, nur fünf Fuß groß ist, dann braucht man wenigstens einen kleinen Absatz um neben größeren Kollegen bestehen zu können.

Und dann gibt es noch etwas. Ich liebe, wie viele andere Frauen – und auch eine ganze Menge Männer – Schuhe, ich liebe sie wirklich. Ich bin sicher, dass darüber eine soziologische oder psychologische Dissertation geschrieben werden müsste, aber es ist nicht zu leugnen, dass Schuhe Vergnügen bereiten. Und ehrlich, wäre Sex and the City so erfolgreich gewesen, wenn alle Sportschuhe getragen hätten, so wie die Frauen in New York das in Wirklichkeit tun?

shoes11Meine männlichen Kollegen kommen mit einem oder höchstens zwei Paar Schuhen aus, unabhängig davon, wie lange die Konferenz dauert. Gerechter Weise muss ich gestehen, dass ich gesehen habe, dass auch Männer beginnen, bequeme Schuhe zu tragen – aber wer schaut schon auf die Schuhe von Männern?
Und wenn wir schon bei dem Thema Frauen- und Männerkleidung sind: die meisten Konferenzräume werden so temperiert, dass es für Männer mit Anzug und Krawatte angenehm ist. Also müssen wir anderen zu Strickjacken, Blazern und den unverzichtbaren Schals Zuflucht nehmen. Ich vermute, dass die Frauen, die zu Konferenzen gehen dafür verantwortlich sind, dass der Pashmina-Schal weiterhin erfolgreich ist.

Ruby-Slippers-pin-e1464901309781Inzwischen habe ich es mir angewöhnt alle Schuhe, die ich eventuell tragen könnte bereit zu stellen und dann nach und nach meine Auswahl auf drei bis vier Paar ein zu schränken (zusammen mit den Kleidern, die dazu passen). Vor einigen Jahren, als ich in letzter Minute noch Schuhe kaufte, stieß ich auf eine mögliche Lösung.

Als ein beflissener junger Verkäufer fragte, wonach ich suchte hätte ich fast gesagt: „rubinrote Pumps (Ruby slippers) “. Und so merkte ich, dass die mir wirklich fehlen. Sie passten Dorothy (aus “Der Zauberer von Oz“) perfekt, sie passten zu allem (auch wenn sie nicht wirklich ihre Kleider wechselte), sie waren offensichtlich bequem genug, um weit zu gehen und sogar um zu tanzen, sie stellten den Erfolg aller sicher und brachten sie sicher nach Hause. Diese Schuhe habe ich nie gefunden, aber ich habe eine Brosche mit roten Pumps, die ich bei Konferenzen oft trage.

Anmerkung des Herausgebers: weitere Belege hat die Autorin in Form von Bildern der Füße von AAM-Teilnehmern geliefert, s.u.

Übertragung aus dem Englischen ins Deutsche von Brigitte Herrbach-Schmidt.

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Neuer, unbekannter Schädling entdeckt – treffen Sie Vorkehrungen!

Letzte Woche wurden mehrfach neue Schädlinge gesichtete. Besonders die Kollegen aus den USA und aus Deutschland berichteten, dass sie in ihren Ausstellungen und Depots bislang unbekannte Arten von Schädlingen entdeckten. Auch die Administratorin dieser Seiten wurde nicht verschont, wie man auf der Abbildung sieht.

Merkwürdig an diesem neuen Schädling ist, dass er offenbar nur mit Hilfe eines Smartphones oder Tablets entdeckt werden kann und Klebefallen ungehindert überwindet. Museumspests.net listet ihn bislang noch nicht.

Pokemon in the admin's storage area

Pokemon im Depot der Administratorin1

Da die älteren und mittelalten Kollegen keinen Rat wussten, boten die jüngeren Kollegen Hilfe an. Ihnen gelang es, einige Exemplare zu fangen und sie verweisen auf Quellen wie diese, um sie zu identifizieren. Sie scheinen alle zur Familie der Pokemons zu gehören, die eine ganze Reihe unterschiedlicher Arten umfasst. Das hier abgebildete scheint ein „Taubsi“ zu sein.

Bisher wurde nicht von unmittelbaren Gefahren für die Sammlungen berichtet. Aber als Registrare und Sammlungsmanager sind wir auf der Hut! Einige Praktikanten und Studentische Hilfskräfte erklärten, dass die Schädlinge trainiert werden können und dass sie dadurch kräftiger werden – das klingt nicht gut. Darüber hinaus verweisen sie darauf, dass die größere Gefahr von den Trainern ausgehen könnte, die mehr Pokemons einfangen möchten und dabei in Gefahr sind, ihre eigene Sicherheit und die ihrer Umgebung aus dem Auge zu verlieren.

Da wir noch nichts über die Ausbreitung dieses neuen Schädlings wissen, hat Registrar Trek einige Empfehlungen für ein integriertes Pokemon-Bekämpfungskonzept gesammelt:

  • Die Pokemontrainer sind möglicherweise nicht in der Lage, ihre Umgebung vollständig im Blick zu behalten – erinnern sie sie auf angemessene und freundliche Weise daran, dass die Richtlinien des Hauses ein zu halten sind und ebenso die Sicherheitsrichtlinien für Objekte und Besucher.
  • Wenn es größerer Probleme mit den Sammelplätzen dieser Tiere („pokestops“) gibt oder mit den Plätzen an denen sich die Trainer zu Wettkämpfen versammeln („Arenen“), dann kann man das an https://support.pokemongo.nianticlabs.com/hc/en-us/articles/221968408-Reporting-Pok%C3%A9Stop-or-Gym-Issues, melden und die Entfernung dieser Plätze aus dem Spiel beantragen.
  • Wenn sich jetzt vermehrt Leute in der Umgebung des Museums befinden, die keine typischen Museumsbesucher sind, aber doch Personen, die man gerne im Museum hätte – wie wäre es, wenn man mit ihnen sprechen würde um zu erfahren, was sie interessiert und sie einladen herein zu kommen? Man könnte zum Bespiel Pokemontrainern, die zum ersten Mal in ein Museum kommen einen ermäßigten Eintritt anbieten? (Man muss ja nicht, wie bei Pokemon, alle fangen, aber ein paar von ihnen an zu ziehen wäre doch eine gute Idee…).

Wir werden das Phänomen weiter beobachten und Sie an eventuellen weiteren Ideen zur Pokemon-Bekämpfung teilhaben lassen.

Angela

Übertragung aus dem Englischen ins Deutsche von Brigitte Herrbach-Schmidt.

  1. Beachten Sie, dass einige der Kartons auf dem Foto direkt auf dem Boden stehen, wo sie NICHT gelagert werden sollten. Unglücklicher Weise erschien das Pokemon gerade in dem Augenblick, als wir einige Objekte für den Transport vorbereiteten. So sehen Sie auch gleich ein Versagen der Objektverwaltung. Die Kisten müssen IMMER mit Abstand zum Boden gelagert werden, damit weder Wasser noch Füße sie beschädigen.
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Nomenclature 17.2 – die Vision eines Registrars

CC0 - by Master Tux via pixabayWährend ich in unserer Datenbank Fotos beschneide und Dinge umbenenne taucht vor meinen Augen eine wunderbare Vision auf – so wie die Grillgabel, die als Pfanne / Rösten katalogisiert war. Es geht um meine Vision für das unhandliche, schlecht gebundene grüne Buch, das mir sagt, wie ich ein Objekt nennen darf – oder nicht. Für ein Kind der Mitte del 20.Jahrhunderts sind einige der Dinge schwer zu identifizieren. Deshalb sehe ich vor mir eine digitale Version von Nomenclature. Wenn jemand bereit wäre, irgendwo die nötigen Mittel auf zu gabeln bekäme man etwas, das wie „Leafsnap“ funktioniert: man fotografiert etwas mit seinem Handy und zeigt es dem Nomenclature 17.2 Programm. Darauf sagt es: aha! Und Du sagst Heureka! Das Programm verrät Dir dann nämlich, wie das Objekt zu benennen ist. Wäre das nicht cool?

Anne T. Lane

Übertragung aus dem Englischen ins Deutsche von Brigitte Herrbach-Schmidt.

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„Unmanaged Collections“ ist erschienen! – Wir feiern das mit Bonusmaterial!

Wie Sie wissen wurde ich von der Auslieferung von „Managing Previously Unmanaged Collections“ völlig überrascht. Jetzt, nachdem ich mich etwas erholt habe, möchte ich das mit Ihnen feiern, mit den Lesern und treuen Unterstützern des Blogs. Ich habe mir überlegt, dass wir das mit „Bonusmaterial“ tun, Dingen, die es nicht ins Buch geschafft haben.

Der Umschlag

ManagingC1-1oldIch bekam einige Komplimente in Bezug auf den Umschlag. Vielen Dank! Tatsächlich war es so, dass der Umschlag ursprünglich anders aussah, wie man an der Abbildung sieht.
So sehr mir der Gedanke gefiel etwas schäbiges und chaotisches ebenso wie etwas sauberes und wohlgeordnetes auf dem Umschlag zu haben, so hatte ich doch den Eindruck, dass die Abbildung die Botschaft nicht deutlich genug transportierte – abgesehen davon, dass man vielleicht meinen könnte, die Flaschen wären beim Schreiben des Buches geleert worden…
Ich experimentierte mit anderen Aufnahmen, als Bernd, mein Kollege und Lebensgefährte, meinte: „Weißt Du was? Wir können das besser.“ Einige Stunden später waren wir mit einer Sammlung alter Spielzeugautos, Archivierungsmaterial und Fotoausrüstung versehen. Wir probierten verschiedene Arrangements aus, die zu unserem Erstaunen ergaben, dass die Autos, wenn sie verpackt und mit Inventarnummern versehen waren, ein sehr viel chaotischeres Bild abgaben, als wenn sie einfach so aufgestellt waren. So kam es schließlich zu den parkenden Spielzeugautos auf dem Umschlag.
Für die, die verzweifelt versucht haben die Autos in der oberen Bildhälfte mit denen unten in Übereinstimmung zu bringen: die oberen sind deutsch, die unteren vermutlich aus den Vereinigten Staaten – sie sind sich nie begegnet.

Mehr Geschichten!

Während der Entstehung des Buches habe ich eine Menge fantastischer Geschichten gehört und ich hätte sie gerne alle publiziert. Aber das war nicht immer möglich. Manchmal gab es einen Wechsel in der Direktion und die Erlaubnis zur Veröffentlichung wurde verweigert, manchmal liefen Verträge aus, ehe die Genehmigung erteilt war, manchmal kam das Leben in anderer Weise dazwischen. Ich hoffe, dass ich einige der Geschichten in Zukunft in diesem Blog veröffentlichen kann.
Eine Geschichte gab es aber, die mich immer zum Lächeln brachte, wenn ich an sie dachte. Aber ich konnte sie nicht verwenden, weil … Nun ich hatte es irgendwie geschafft die Mail zu löschen und konnte so den Absender nicht mehr kontaktieren, um die Erlaubnis ein zu holen. Aber auch wenn ich die Mail gehabt hätte, wäre das Buch vielleicht nicht der geeignete Ort für die Veröffentlichung gewesen. Aber hier und jetzt möchte ich mein Lächeln mit Ihnen teilen:
Die Person hatte ein Vorstellungsgespräch für eine Stelle zur Bearbeitung einer bis dahin nicht betreuten Sammlung. Als ihr die Sammlung gezeigt wurde, soweit ich mich erinnern kann eine Baracke, die vom Boden bis zur Decke mit Objekten vollgestopft war, entfuhr ihr, laut und vor all den Leuten, die für ihre Anstellung verantwortlich waren: „Was ist das denn hier für eine Scheiße?“ Und bekam die Stelle.

Erstaunliche Korrekturen

Meine liebe Freundin und Kollegin Darlene Bialowski verbrachte unendlich viel Zeit, um mir mit Korrekturen und Verbesserungsvorschlägen zu helfen. Nicht nur einmal waren diese Korrekturen nicht nur hilfreich, sondern boten auch Anlass zum Schmunzeln: so, als ich feststellte, dass es tatsächlich zu viel Dokumentation geben kann oder als ich sie um den richtigen amerikanischen Ausdruck für den deutschen Begriff „Sägebock“ bat und ein Foto mitschickte. Ihre Antwort: „Der beste unter den nichtmenschlichen Assistenten (ich liebe ihn) ist das „sawhorse (Sägepferd)“. Ich weiß nicht, wie oft ich seitdem diese Formulierung schon gebraucht habe …

Als die letzten Korrekturabzüge kamen, sah sie, dass ich bei einem Beispiel aus dem echten Leben den Begriff „tin can“ verwendet hatte, das man sowohl als „Zinnkanne“ als auch „Blechdose“ verstehen kann und sie war immer der Meinung gewesen, dass es sich um eine Dose zum Aufbewahren von Lebensmitteln handelte. Erst als sie die Abbildung sah, erkannte sie, dass es sich in Wirklichkeit um eine Kaffeekanne handelte. Um dieses Missverständnis aus zu räumen wären mir fast die Korrekturzeichen ausgegangen:

correction oddity1

Mehr Abbildungen!

Als ich mit dem Verlag den Vertrag für das Buch verhandelte, hieß es, man hätte gerne Abbildungen. Ich war aber so davon überzeugt, dass niemand bereit wäre, Abbildungen von mit Objekten vollgestopften Schuppen zu teilen, dass ich darauf beharrte, dass es keine Abbildungen gibt. Um ehrlich zu sein, ich war zu diesem Zeitpunkt noch nicht sicher, dass ich jemanden davon überzeugen konnte, Beispiele aus dem echten Leben in schriftlicher Form mit zu teilen…

Als ich dann die Geschichte aus dem echten Leben sammelte, fand ich heraus, dass viele Kollegen doch Bilder hatten. Unglücklicherweise hatte ich einigen Beiträgern schon gesagt, dass ich keine Abbildungen brauche … Ich machte dann, was ich immer tue, wenn ich Zweifel habe: Ich sandte eine Mail an RC-AAM listserv (die Mailingliste des Registrar Committee der Allianz Amerikanischer Museen). Ich fragte, ob irgendjemand bereit wäre vorher / nachher Fotos ihrer Sammlungen bereit zu stellen. Ich war entzückt, einen ganzen Strauß toller unbetreuter Sammlungen kennen zu lernen, die dann doch betreut worden waren. Die meisten fanden ihren Weg in das Buch.
Eine Abbildung kam allerdings erst nach der Deadline. Es ist Alicia Woods Lieblingsbild von dem Ort, der im Buch unter dem Title „Leichenhalle der Objekte ( Artifact Morgue)“ zu finden ist:

Artifacat Morgue

Das Bein einer Schaufensterpuppe, das aus dem Regal ragt, sagt wohl alles über unbetreute Sammlungen. Oder?

Herzliche Grüße
Angela

Übertragung aus dem Englischen ins Deutsche von Brigitte Herrbach-Schmidt.

Dieser Beitrag ist auch auf russisch erhältlich, übersetzt von Helena Tomashevskaya.

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Ups – Managing Previously Unmanaged Collections ist schon da!

Gestern wurde ich davon überrascht, dass mir unsere Bibliothek in einer Mail schrieb, dass sie ihre Kopie von „Managing Previously Unmanaged Collections“ erhalten hätten und es gerade in den Katalog einarbeiten würden. Zwei Stunden später erhielt ich eine Mail von meiner lieben Kollegin Susanne Nickel mit Glückwünschen, sie habe gerade ihr Belegexemplar erhalten. Während des ganzen Tages, während ich verzweifelt auf einen wichtigen Transport für unser Museum wartete, trudelten Mails mit dem Inhalt „ich habe gerade mein Exemplar erhalten“ von meinen Mitstreitern in meinem Posteingang ein. Es schien als hätte JEDER mein Buch vor mir in den Händen.

Als ich schließlich heim kam, setzte mein Herz für einen Moment aus, als ich ein Päckchen im Hinterhof sah – klatschnass im strömenden Regen. Aber zum Glück war alles in Ordnung, als ich es öffnete:

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Die besten Neuigkeiten: Mein Verleger, Rowman & Littelfield, hat sich ein kleines Extra für Sie, die treuen Leser einfallen lassen: Sie erhalten 30% Nachlass, wenn Sie es direkt über den Verlag beziehen. Sehen Sie die Details im Flyer (dummerweise habe ich gerade erfahren, dass das nur für Bestellungen innerhalb der U.S.A. gilt):

Managing Previously Unmanaged Collections Flyer

Jetzt, mit einem Tag Verspätung habe ich es endlich geschafft, Sie alle zu informieren. Vielen herzlichen Dank für die Unterstützung und ich werde auch noch einen besser durchdachten Beitrag schreiben, um mit Ihnen zu feiern. 🙂

Auf Ihr Wohl,
Angela

Dieser Beitrag ist auch auf italienisch erhältlich, übersetzt von Marzia Loddo und auf russisch übersetzt von Helena Tomashevskaya.

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