Archiv für Bekanntmachung

»Registrars Deutschland e.V.« bekommen
Riegel – KulturBewahren 2018

Berufsständischer Verein erhält den mit 2.200 Euro dotierten Preis

Am 8. November 2018 ist der „Riegel – KulturBewahren. Preis für Schutz, Pflege und Ausstellen von Kunst- und Kulturgut“ verliehen worden. Die mit 2.200 Euro dotierte Auszeichnung ging an den »Registrars Deutschland e.V.«

Abb. 1: Glückliche Preisträger – ausgewiesene Laudatorin: Professorin Dr. Susanne Kähler (Laudatorin), Nicole Schmidt und Volker Thiel (Registrars Deutschland e.V.) und Berthold Schmitt (Initiator „Riegel – KulturBewahren“) (v.l.n.r.)
© SchmittART / Foto: Hedwig Schweda


Perfekte Zeit- und Datenmanager
„Sie müssen auf dem neusten Stand sein, wissen, was ethisch ist, was rechtens ist und was sich rechnet. Sie brauchen ein strenges, waches Auge für das Detail aber auch Augenmaß, wenn es darum geht, finanzschwache Institutionen nicht mit übertriebenen Sicherheitsauflagen zu überfordern. Standfestigkeit und diplomatisches Geschick sind ebenso wichtige Eigenschaften.“ Mit diesen Worten skizzierte Laudatorin Susanne Kähler, Professorin für Museumskunde an der HTW Berlin, das Berufsbild der Registrars.

Zentrale Schnittstelle vielfältiger Funktionen
Der Verein Registrars Deutschland e.V. wurde 2004 gegründet, auch, um Bewusstsein und Verständnis für die Arbeit und die Bedeutung der Registrars in den Museen, Sammlungen und Ausstellungen aktiv zu fördern. Inzwischen hat der Verein mehr als 140 Mitglieder, die sich zu Jahresversammlungen, Workshops und Fortbildungen treffen. Die Vernetzung läuft auch auf internationaler Ebene.

Begründung für die Verleihung 2018
Zum Aufgabengebiet der Registrars gehört alles, was mit dem Bewegen und Lagern von Kunst- und Kulturgut in und zwischen Museen zu tun hat. Darüber hinaus umfasst das Berufsbild viele weitere Bereiche, darunter Transport, (inter-) nationaler Leihverkehr, Verpackung, Dokumentation und Registrierung sowie Inventarisierung, Sicherheit und Versicherung – Registrars sind perfekte Zeit- und Datenmanager (Kähler).
In Deutschland stehen die Registrars seit mehr als 30 Jahren für eine Fülle von handwerklichen, technischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Abläufen rund um das Handling von Kunst- und Kulturobjekten aller Art. Trotz dieser zentralen Aufgabe arbeitet die Berufsgruppe vergleichsweise unsichtbar innerhalb der Kulturbetriebe. Die Auszeichnung Riegel – KulturBewahren will dazu beitragen, das Verständnis für Tätigkeit und Bedeutung der Registrars zu stärken. Eines dieser Ziele ist es, allgemein anerkannte Standards zu entwickeln und im gesamten Arbeitsbereich der Registrars durchzusetzen.

Volker Thiel und Nicole Schmidt, Vorsitzender bzw. stellvertretende Vorsitzende der Registrars Deutschland e.V., haben die mit 2.200 Euro dotierte Auszeichnung stellvertretend für die Registrars entgegen genommen. Beide waren sichtlich bewegt von der Aufmerksamkeit und Anerkennung, die der Riegel – KulturBewahren bietet.
An der Verleihung im Bach-Archiv Leipzig haben rund 70 Experten aus Museen, Verbänden und Fachfirmen teilgenommen. Die Veranstaltung am 8. November 2018 war eingebettet in die 5. internationale Tagung KULTUR!GUT!SCHÜTZEN! „Sicherheit und Katastrophenschutz für Museen, Archive und Bibliotheken“.


Herausragendes privates Engagement

Abb. 2: „Riegel – KulturBewahren“: Solider Schutz für Kunst- und Kulturgut
© SchmittART / Foto: Hedwig Schweda, Leipzig

Auch 2018 ist das Preisgeld in Gänze von privater Seite aufgebracht worden. Dabei handelt es sich um Unternehmen, deren Lösungen und Know-how dabei helfen, Kunst- und Kulturgut sachgerecht zu bewahren, zu schützen und auszustellen. Folgende Unternehmen fördern den „Riegel – KulturBewahren 2018“:

• ArchiBALD Regalanlagen GmbH & Co. KG, Dissen (Superior)
• Dussmann Service Deutschland GmbH, Leipzig (Sponsoring)
• hasenkamp Holding GmbH, Köln (Premium)
• IBB • Ingenieurbüro Bautechnischer Brandschutz, Leipzig (Premium)
• Image Access GmbH, Wuppertal (Classic)
• miniClima Schönbauer GmbH, Wiener Neustadt (Classic)
• SchmittART. Beratung │ Konzeption | Public Relations, Leipzig (Classic)
• Tandem Lagerhaus und Kraftverkehr Kunst GmbH, Frechen (Superior)
• Zilkens Fine Art Insurance Broker GmbH, Köln (Premium)

Der Riegel – KulturBewahren
Für das Erschaffen von Kunst gibt es viele Ehrungen. Geht es aber um das Bewahren von mobilem Kunst- und Kulturgut, findet man in Deutschland und in Europa wenig Vergleichbares, zumindest keinen dotierten Preis. Dies zu ändern, ist ein Anliegen des „Riegel – KulturBewahren. Preis für Schutz, Pflege und Ausstellen von Kunst- und Kulturgut“. Der „Riegel“ wurde erstmals im Jahr 2016 verliehen. Der Preis ist mit mindestens 500 Euro dotiert.

Die Verleihung des „Riegel – KulturBewahren 2018“ ist eine gemeinsame Initiative von SiLK – SicherheitsLeitfaden Kulturgut, Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe und SchmittART.

Die Auszeichnung ist eine Initiative der Fachzeitschrift „KulturBetrieb. Magazin für innovative und wirtschaftliche Lösungen in Museen, Bibliotheken und Archiven“ und des Onlineportals „KulturBewahren. Forum für Bewahrung, Pflege, Sicherheit und Präsentation von Kunst- und Kulturgut“.

Informationen / Kontakt
SchmittART, Wielandstraße 5, D-04177 Leipzig
Dr. Berthold Schmitt
Tel 0049 / 341 / 5296524
Mobil 0049 / 1522 / 2807125
mail@schmitt-art.de
www.riegel-preis-kulturbewahren.de

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Registrar Trek auf dem Weg nach London

Ich bin ganz aufgeregt, weil ich auf der Europäischen Registrar-Konferenz in London sprechen darf, die von 17.-19. November stattfindet (das vollständige Programm gibt es hier: http://www.erc2018.org/programme/programme/). Ich werde das TECHNOSEUM (www.technoseum.de) vertreten, mein Thema ist “Sammlungsmanagement – wagenladungsweise“ oder „Wie man große Sammlungen in den Griff bekommt“. So kann ich nun all die guten und weniger guten Momente bei der Bearbeitung tausender von Objekten teilen, die meine Kollegen und mich fast erschlugen, als wir eine große Sammlung von Werbematerial annahmen, eine Sammlung eines ehemaligen Radio-Museums und eine Sammlung von Hörfunktechnik aus unserer Landesrundfunkanstalt. Außerdem wird das eine wunderbare Gelegenheit alte und neue Freunde zu treffen.

Ich hoffe dort einige von Ihnen persönlich zu treffen!

Angela

Übertragung aus dem Englischen ins Deutsche von Brigitte Herrbach-Schmidt.

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Zurück nach vorn!

Meowing Cat
In vielerlei Hinsicht war es ein heißer Sommer. Die Temperaturen in Deutschland waren geradezu lächerlich hoch und während einige Orte eine außergewöhnliche Dürre und Waldbrände erlebten, bekamen es andere mit Starkregen und heftigen Gewittern zu tun. Das ist fast schon eine Metapher für mein Arbeitsleben. Es gab die üblichen Hochs und Tiefs der Sammlungsarbeit, verschärft durch die Wetterbedingungen. Dann ist da ein Nebenjob, der mit arbeitsrechtlichen Fragen und Konfliktlösung zu tun hat. Dieser forderte mehr Zeit und meine Fähigkeit zu schreiben ein als das üblicherweise der Fall ist. Um es kurz zu machen, ich erinnerte mich daran, das zu tun, was ich anderen gerne predige: dass gute Sammlungspflege immer damit beginnt, gut auf sich selbst aufzupassen.

Registrar Trek war eines der Dinge, die hintanstehen mussten. Ich verzichtete auf dieses sehr arbeitsnahe Blog und generell sehr weitgehend auf den Umgang mit Sozialen Medien und konzentrierte mich darauf, meine Fähigkeiten im Löten zu verbessern (die immer noch die Mikrocontrollerbastelei etwas einschränken), mit dem 3D-Drucker herum zu spielen und erste kleine Schritte in der Holzbearbeitung zu machen (Wenn Sie Englisch sprechen und daran interessiert sind, wie man Dinge repariert und etwas sicherer im Umgang mit Werkzeug wird, schauen Sie sich unbedingt einmal die hervorragenden Videos von Leah Bolden auf See Jane Drill an).

Mit dem heraufziehenden Herbst sehen die Dinge ein bißchen weniger turbulent aus und ich hoffe, dieses Blog wieder mit interessanten Dingen zu füllen. Natürlich ist das mit Ihrer Hilfe viel leichter, also schicken Sie Ihre BIlder, Geschichten und Artikel an story@museumsprojekte.de

Best wishes
Angela

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Alles Gute zum 5. Geburtstag, Registrar Trek!

pic by OpenClipart-Vectors via pixabay (CC0)„Nach fünf Jahren kann man ein Projekt als erwachsen geworden betrachten.“ Das waren mehr oder weniger die Worte, die der Moderator auf der Dokumentationstagung des Deutschen Museumsbundes wählte, als ich einen Vortrag über unser Projekt hielt. In vielerlei Hinsicht denke ich, dass das richtig ist. Aber auf der anderen Seite möchte ich mit Tom Waits (oder den Ramones, falls Sie diese Version bevorzugen) singen: „I don’t wanna grow up!“ („Ich möchte nicht erwachsen werden!“). Ich hoffe, dass wir nie die Neugier verlieren, um neue Dinge auszuprobieren und dabei zu lernen und ich hoffe auch, dass wir niemals so ernsthaft werden, dass kein Platz mehr für einen guten Lacher selbst in unseren seriösesten Artikeln ist.

Dieses Jahr haben wir eine ganze Bandbreite von sehr aktuellen Aspekten abgedeckt, vom schnellen Eingreif-Sammeln zum Katalogisieren einer Smartphone-App. Generell haben wir unseren Einzugsbereich vom klassischen Sammlungsmanagement auf weitere Aspekte der Museumsdokumentation ausgedehnt. Das ist eine gute Sache, denn Dokumentation ist die Grundlage von allem, was wir tun. Trotzdem möchte ich das Blog natürlich ausgewogen halten, deshalb plane ich eine Serie zum Thema „Werkzeuge des Registrars“ ins Leben zu rufen, in der von Lieblinsgwerkzeugen und Lieblingssspielzeugen die Rede sein wird. Sie sind alle herzlich eingeladen, dazu Texte, Bilder und Gedanken beizutragen.

Als Projekt hoffen wir, dass wir dieses Jahr neue Übersetzer gewinnen können. Viele, die vor fünf Jahren mit uns angefangen haben, haben nun so herausfordernde Tätigkeiten angenommen, dass sie nichts mehr beitragen können. Das ist nicht weiter verwunderlich, denn Menschen, die bereit sind, sich ehrenamtlich in einem Projekt über ihre Arbeit zu engangieren, zeigen genau die Einstellung und Einsatzbereitschaft, die von Museen gesucht wird. Also hoffe ich, dass wir neue Freiwillige finden, die die fehlenden Übersetzungen im Blog ergänzen.

Und natürlich hoffe ich auch, dass viele die Zeit finden werden, sich hinzusetzen und die Geschichte oder den Artikel über den Aspekt unserer Arbeit zu schreiben, über den sie schon immer schreiben wollten. Wie immer, schicken Sie ihn an story@museumsprojekte.de

Lasse Sie uns nun ins Neue Jahr 2018 starten und möge es ein Gutes sein!

Angela

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Weihnachtliche Grüße!

christmas tree on counter

Unser Weihnachtsbaum im Sozialraum: Ein künstlicher Baum, LED-Kerzen und klein genug, so dass er auf die Anrichte passt und niemand versehentlich hinein rennt.

Die schwierigste Zeitspanne des Jahres für den Sammlungsmanager ist endlich zu Ende. All die Jahresendspenden sind da, alle Leihgaben zurück gegeben oder Leihverträge erneuert, alle Kerzen durch LEDs ersetzt (wer hat eigentlich ernsthaft geglaubt, dass es eine gute Idee ist, echte – meist trockene – Tannenzweige und Feuer zu kombinieren?), die letzten Datenbankeinträge gemacht. Zeit, die Gläser zu erheben!

Wir wissen, dass in der Welt „da draußen“ schwierige Zeiten angebrochen sind, vielleicht schwieriger als je zu unseren Lebzeiten. Aber es gibt auch Freundschaft und Zusammenarbeit, ganz besonders in unserem Beruf. Dafür können wir dankbar sein. Dieses Jahr sind an unserem Küchentisch im Sozialraum des Depots Kollegen aus ganz Deutschland, aber auch aus China und Ägypten gesessen und wir haben Gedanken und Einsichten ausgetauscht. Vielleicht ist das größte Geschenk, dass wir in der Lage sind uns gegenseitig zuzuhören und uns zu verstehen, auch, wenn es Sprachprobleme und kulturelle Unterschiede gibt.

Im Namen des gesamten Teams von Registrar Trek:

Fröhliche Weihnachten,
Einige geruhsame Tage abseits der Arbeit und
Ein glückliches Neues Jahr 2018!

Angela

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Fusion und Mission: Gemeinsam vorwärts

„Sammlungsverwaltung“ (Collection Stewardship) ist der Name eines neu organsierten Komitees des Amerikanischen Museumsverbandes (American Alliance of Museums – AAM). Dieses Netzwerk unterstützt eine große Gemeinde von Museumsfachleuten, die sich für eine bessere Verwaltung der Sammlungen in Museen einsetzt. Egal wie die Berufsbezeichnung ist – Registrar, Sammlungsverwalter, Restaurator, Museumstechniker oder sonst wie – wir sind für Sie da.

Erst vereinigen wir uns, dann wird gefeiert.

„Sammlungsverwaltung“ entstand aus der Verschmelzung des Registrarkomitees des Museumsverbandes (Registrar Committee – RC-AAM) mit dem Netzwerk Kunsttransport, Sammlungsbetreuung und Ausstellungstechnik (Art Handling, Collections Care and Preparation Network). Fusion und Name wurden vom Vorstand des Museumsverbandes im März 2017 genehmigt und 2017 beim Arbeitsessen des Registrarkomitees bei der jährlichen Tagung des Museumsbundes in St. Louis verkündet.

Zuerst sollen aber all die Acronyme aufgelöst werden:
AAM: American Alliance of Museums Amerikanischer Museumsverband
RC oder RCAAM: Registrars Committee, AAM Registrarkomitee im Amerikanischen Museumsverband
Art Handling: Art handling, Collections Care and Preparation Network, AAM Netzwerk Kunsttransport, Sammlungsbetreuung und Restaurierung
CS: Collection Stewardship, AAM Sammlungsverwaltung im Amerikanischen Museumsverband
PACCIN: Preparation, Art Handling, Collections Care Information Network Netzwerk Restaurierung, Kunsttransport und Sammlungsverwaltung

Es ist hilfreich zu wissen, dass beide Gruppierungen ihre Geschichte haben. Das Registrarkomitee begann 1977 als Netzwerk der Fachleute im Amerikanischen Museumsverband. In den 1990er Jahren wurde dort eine Arbeitsgruppe gebildet, die sich 1997 selbständig machte unter dem Namen AAM Professional Interest Committee, PACCIN genannt (Fachverband im Amerikanischen Museumsverband). Im Jahr 2015 machte sich PACCIN als Gemeinnütziger Verein (Steuerrecht USA § 501(c)3) selbständig und AAM bildete einen neuen Fachverband, das Art Handling, Collection Care and Preparation Network (Netzwerk Transport, Sammlungspflege und Ausstellungstechnik). Es ist diese Gruppierung, die mit dem Registrarkomitee fusionierte und so zur „Sammlungsverwaltung“ wurde.

Weshalb also die Fusion? Änderungen, die AAM seit 2012 bei der Verwaltung der Netzwerke einzelner Berufsgruppen vornahm, führten dazu, dass das Verhältnis zwischen RC und AAM neu definiert werden musste. Eine Reihe von Diskussionen über diese Änderungen fand ihren Höhepunkt in einem Runden Tisch auf dem Marktplatz der Ideen beim AAM Treffen 2016 in Washington. Damals wurde ein Ausschuss gebildet, der die Fusion voranbrachte.

Was können Sie also von dieser neuen (alten) Gruppierung erwarten? Die „Sammlungsverwaltung“ wird weiterhin die Mailingliste betreiben, Projektunterstützung bieten, ebenso Gelegenheiten zum Netzwerken und andere gern genutzte Dienste. Der Vorstand der Gruppierung wird versuchen Kooperationen mit anderen Gemeinnützigen Organisationen herzustellen, die ähnliche Ziele haben, einschließlich der Association of Registrars and Collections Specialists (ARCS – Vereinigung der Registrare und Sammlungsspezialisten) und PACCIN.

Wir sind aber noch nicht am Ziel. Das Leitbild der „Sammlungsverwaltung“ ist noch immer das von 1977, das definiert wurde, um das Berufsbild fest zu legen. Das neue fusionierte Netzwerk wird dieses Leitbild von 1977 aus verschiedenen Perspektiven betrachten. Wir müssen inklusiv sein, wir müssen ehrlich bewerten, wo sich unser Berufsstand heute befindet und wir müssen Visionen für die Zukunft entwickeln. Dafür werden Rücksprachen nötig sein. Ehe das neue Leitbild dann formal angenommen wird, werden die Mitglieder der „Sammlungsverwaltung“ noch um Zustimmung gebeten. Wir hoffen, es lange vor der jährlichen Konferenz im Jahr 2018 in Phoenix fertig und verteilt zu haben.

Wenn Sie irgendwelche Überlegungen zu diesem Projekt haben und gerne Vorschläge machen würden, dann setzen Sie sich bitte mit dem designierten Präsidenten Sebastian Encina unter sencina@umich.edu in Verbindung.

Wir sind ganz begeistert davon, dass wir hier etwas voranbringen können und begierig darauf, dass „Sammlungsverwaltung“ für uns alle etwas bewirken kann.

CSAAM Board
Der Vorstand von „Sammlungsverwaltung“ im
Amerikanischen Museumsverband

Übertragung aus dem Englischen ins Deutsche von Brigitte Herrbach-Schmidt.

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Registrar Trek bleibt in Mannheim!

picture by domeckopol via pixabay

Wasserturm Mannheim (Foto von domeckopol via pixabay)


Wenn ein Mitglied des Registrar Trek Teams an einer Konferenz oder einem vergleichbaren Event teilnimmt, um über das Projekt zu berichten, veröffentlichen wir normalerweise eine Ankündigung, die ungefähr lautet „Registrar Trek zu Gast in… (Costa Rica, Helsinki, Mailand)“. Nun, dieses Mal nehme ich an einer Konferenz in „meinem“ Museum teil, also kann ich bleiben wo ich bin: Das diesjährige Herbsttreffen der Fachgruppe Dokumentation im Deutscher Museumsbund findet vom 16. bis 18. Oktober im TECHNOSEUM statt. Ich freue mich darauf, das Blog vorzustellen und auf den Gedankenaustausch mit den Kolleginnen und Kollegen.

Das vorläufige Programm finden Sie hier:
http://www.museumsbund.de/wp-content/uploads/2017/09/fg-dokumentation-herbst-2017-vorlaeufiges-programm-online.pdf

Herzliche Grüße
Angela

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Alles Gute zum vierten Geburtstag, Registrar Trek!

shrubbery2Ich kann nicht glauben, dass es schon 2017 ist! Es scheint erst gestern gewesen zu sein, dass wir den dritten Geburtstag unseres Projektes gefeiert haben.

2016 war im Grunde genommen ein merkwürdiges Jahr. Für mich persönlich war es sehr erfolgreich, aber im Großen und Ganzen war es fürchterlich. Terrorattacken, Kriege, Konflikte, Wahlpossen,… Sie sagen es, wir hätten sehr gut darauf verzichten können. Und dann, in unserem Bereich, gab es wieder Etatkürzungen, Museen mussten schließen, Personal wird schlecht bezahlt und einige kreative Kolleginnen und Kollegen mit viel Potential wurden entlassen. Auch darauf hätten wir gut verzichten können.

Gibt es überhaupt eine Möglichkeit, einen positiven Blick auf dieses neue Jahr zu richten?

Ja, gibt es.

Wir haben auch gesehen, dass Museen und Museumsleute darauf hin arbeiten, dass Museen sichere Orte für alle werden. Wir sehen auch, dass immer mehr Museumsleute aufbegehren gegen das, was in unserem Sektor schief läuft, lassen Sie mich hier stellvertretend den #MuseumWorkerSpeak-Ansatz nennen. Und wir sehen darüber hinaus, dass immer mehr Museumsleute den Mut finden, aufzubegehren gegen das, was in ihrem Umfeld und in der Politik schief läuft. Das macht mir Hoffnung für das neue Jahr.

Wenn wir nun auf unser Registrar Trek Projekt schauen, was bringt uns die Zukunft? Nun, meine bisherigen Prophezeiungen lagen alle mehr oder weniger daneben, wie das bei solchen Voraussagen oft der Fall ist. Aber ich hoffe wirklich, dass es uns gelingt, im neuen Jahr mehr Menschen zu ermutigen, sich mit Artikeln und Geschichten aus aller Welt einzubringen. Um ehrlich zu sein, war mir dieses Jahr zu viel „Angela Kipp“-Zeug auf dem Blog. So sehr ich meine Projekte wie das Buch oder den Datenlogger (eine neue Generation davon hat kurz vor Weihnachten seinen Dienst angetreten, um sich unter realen Bedingungen unter Beweis zu stellen) auch mag, war dies nie die Intention dieses Blogs. Hier kommt also mein Geburtstagswunsch zu unserem Vierten:

Dass viele, viele von Ihnen den Mut finden, sich hinzusetzen und einen Artikel, eine Beobachtung, eine Geschichte oder einen Gedanken für uns aufzuschreiben.

Wir lesen uns bald!

Angela

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UPDATE: Alle Webinare der Serie „Management 101“ zum Nachhören auf der C2CC Website

Eine kurze Nachfolgemeldung zu unserer Ankündigung im September:

Alle Aufzeichnungen der „Getting a Grip on Collections Management“ (Sammlungsverwaltung in den Griff kriegen) Webinar-Serie sind nun kostenlos zum Nachhören auf der Connecting to Collections Care Website erhältlich, zusammen mit den PP-Präsentationen und Zusatzmaterial zum herunterladen:

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Webinar 1: Basic Condition Reporting (Grundlagen der Zustandsdokumentation)


Deborah Rose Van Horn

Basic Condition Reporting

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Managing Previously Unmanaged Collections: A Survival Guide for Messes Great and Small (Bislang unbearbeitete Sammlungen in den Griff bekommen – Ein Überlebenstraining für kleine und große Sauställe)


Angela Kipp

Managing Previously Unmanaged Collections: A Survival Guide for Messes Great and Small

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Webinar 3: There’s a Form for That: Documenting Your Collections (Dafür gibt’s ein Formular: Sammlungen dokumentieren)


Beverly Balger Sutley

There’s a Form for That: Documenting Your Collections

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Webinar 4: A Place for Everything and Everything in Its Place: Conducting (and Maintaining!) a Collection Inventory (Alles hat seinen Platz und alles ist an seinem Platz: Eine Sammlungsinventur durchführen (und aufrecht erhalten))


Maureen McCormick

A Place for Everything and Everything in Its Place: Conducting (and Maintaining!) a Collection Inventory

Und es gibt noch viele, viele andere hilfreiche und kostenlose Materialien im Archiv von Connecting to Collections Care zu entdecken: http://www.connectingtocollections.org/archives/

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Applaus für unsere polnischen Kollegen!

Polish flag via pixaby.com

Wir haben erfahren, dass im April dieses Jahres die „Polskie Stowarzyszenie Inwentaryzatorów Muzealnych, Polish Museum Registrars Association“ gegründet wurde und freuen uns sehr darüber. Die Kollegen haben einen Blog begonnen (http://inwentaryzatorzy.blogspot.de/) und haben schon zwei unserer Artikel ins Polnische übersetzt:
CIDOC 2016 – W dokumentacji kluczowi są ludzie („CIDOC 2016 – Bei der Dokumentation geht es um Menschen“ von Angela Kipp) – übersetzt von Marcin Mondzelewski
Rola inwentaryzatora muzealnego w procesie wypożyczania zbiorów („Der Registrar bei Leihen ist……“ von Derek R. Swallow) – übersetzt von Natalia Ładyka

Wir wünschen unseren polnischen Kollegen viel Glück bei ihrer Arbeit!

Übertragung aus dem Englischen ins Deutsche von Brigitte Herrbach-Schmidt.

Dieser Beitrag ist auch auf Italienisch erhältlich, übersetzt von Marzia Loddo.

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